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Der Tierschutzhof nach einem Jahr Bautätigkeit:
Machen sie sich ein Bild von den Baufortschritten:
Herbst 2009
Sommer 2009
Frühjahr 2009
Winter 2008/2009
Herbst 2008
Und so fing alles an:
Der Umbau des Hofes in Krevinghausen ist im Gange. Davon überzeugten sich (von links) Martina Armbrecht (Katzenschutzbund), Ortsvorsteher Ulrich Wienke, Bürgermeister Guido Halfter, Andreas Renner (Stiftungsvorstand), Marita Biermann (Stiftungsvorstand) und Doris Fratzke (Tierhilfe Osnabrück).
Gnadenhof für verlassene und hinterlassene Haustiere
Nach schwieriger Suche konnte in Krevinghausen in der Gemeinde Bissendorf ein alter Resthof als Standort für den Gnadenhof erworben werden. Die gemeinnützige Tierschutzstiftung Netzwerk für Tiere wird hier in den nächsten zwei Jahren ein von verschiedenen Tierschützern entwickeltes Konzept der Haustierhaltung umsetzen. Das Veterinäramt half bei der planerischen Umsetzung optimaler Bedingungen.
Die Anfragen nach Unterbringungsmöglichkeiten speziell älterer Haustiere häufen sich. Viele ältere Menschen machen sich Gedanken, was mit ihrem Tier passiert, wenn sie sich nicht mehr kümmern können. Diese Tiere sind, wie ihre Besitzer, häufig älter und im normalen Tierheimbetrieb meist ohne Vermittlungschance. Eine der Aufgaben der Tierschützer wird es sein, ältere Menschen und ältere Tiere für einen ausgefüllten Lebensabend zusammenzubringen, gleichzeitig aber dort einzuspringen, wo ein älterer Mensch sich nicht mehr kümmern kann.
Wo immer es möglich ist, soll die Tierhaltung in Gruppen erfolgen. Die für den Gnadenhof tätigen Tierschützer der Tierhilfe und des Katzenschutzbund Osnabrück e.V. konnten in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit diesem Konzept sammeln. Keine Einzelzwinger sondern Räume in verschiedenen Größen, dazu mehrere Tausend Quadratmeter für Freiläufe.
Die gesamte Anlage wird aus drei Gebäuden bestehen. Einem Hundehaus, einer Auffangstation für Katzen und dem Hauptgebäude. Neben Wohnung, Büro und Tierarztraum entstehen im Haupthaus Räumlichkeiten für Katzen in reiner Wohnungshaltung, die Diele steht für Tierschutzveranstaltungen und Informationsabende rund ums Tier zur Verfügung.
Die Tierschutzstiftung sucht für die Umsetzung dieses Projekts die Unterstützung der Bevölkerung. Ein Gebäude soll abgerissen werden, zwei Gebäude müssen komplett saniert werden. Aus diesem Grund ist vorerst keine Tieraufnahme möglich.
Neben finanziellen Mitteln können Sie die Verwirklichung des Gnadenhofes mit Baumaterialien und tatkräftiger Hilfe unterstützen. Sponsoren werden dringend gesucht.
Tierschutzstiftung Netzwerk für Tiere Postfach 4121 49031 Osnabrück vorstand@tierschutzstiftung.info Tel. 05402 – 60 79 207
Spendenkonto 8 4444 40 BLZ 265 501 05 Sparkasse Osnabrück
Das Anwesen besteht aus drei Gebäuden, dem Haupthaus in der Mitte und zwei Scheunen links und rechts. Im Haupthaus entstehen im unteren Bereich Diele, Büro, Kleintierstation und Tierarztraum. Im oberen Bereich Stuben für Wohnungskatzen. Im hinteren Bereich die Wohnung für die Tierheimleitung. Die linke Scheune wird zum Hundehaus, die rechte Scheune zum Katzenhaus umgebaut.
Der Blick von Osten: Hier entstehen die Freiflächen für Hunde.
Der Blick von Westen: Hier entsteht ein ausbruchsicheres Katzendorf für frei lebende Katzen.
So soll es einmal werden. Das komplette Areal wird eingezäunt. An der nördlichen Grundstücksgrenze entsteht eine neue Zufahrt
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